Die falsche Software einzuführen ist teuer. Aber die richtige schlecht einzuführen kostet oft genauso viel.
Große Softwareentscheidungen entstehen selten unter idealen Bedingungen. Der Druck ist hoch, die Optionen sind viele, die Meinungen im Haus gehen auseinander – und irgendwann muss trotzdem jemand entscheiden.
Das Problem: Die meisten Entscheidungsprozesse sind nicht dafür gebaut, wirklich gute Entscheidungen zu produzieren. Anforderungen sind unscharf. Demos beeindrucken, aber beantworten die falschen Fragen. Und am Ende setzt sich oft das durch, was am lautesten vertreten wird – nicht das, was am besten passt.
Wann dieser Ansatz hilft
Sie stehen vor einer dieser Situationen:
- Sie müssen eine Unternehmenssoftware auswählen – CRM, ERP, DMS, oder ein spezialisiertes Fachsystem – und wissen, dass die Entscheidung für die nächsten Jahre gilt.
- Sie haben bereits eine Vorauswahl getroffen, sind sich aber nicht sicher, ob die Grundlagen dafür wirklich belastbar sind.
- Im Haus gibt es unterschiedliche Meinungen und Sie brauchen eine strukturierte Grundlage für die Entscheidung – keine, die von einer Person oder einem Lager dominiert wird.
- Die Einführung ist bereits geplant, aber die Anforderungen sind noch nicht wirklich geklärt.
Was ich tue
Ich bringe Struktur in den Entscheidungsprozess – von der Anforderungsklärung bis zur begründeten Empfehlung.
Das bedeutet konkret: Ich helfe dabei, die echten Anforderungen zu erarbeiten – nicht die, die jemand in einer Stunde aufgeschrieben hat, sondern die, die im Alltag wirklich zählen. Ich entwickle ein Bewertungsframework, das die Optionen vergleichbar macht. Ich begleite Demos und Anbietergespräche mit den richtigen Fragen. Und ich liefere am Ende eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage, hinter der Ihr Team stehen kann.
Ich bin dabei kein verlängerter Arm eines Anbieters und keine Einbahnstraße Richtung einer bestimmten Lösung. Mein Ziel ist, dass Sie eine Entscheidung treffen können, die zu Ihrem Kontext passt – nicht zu einem generischen Best-Practice-Modell.
Was Sie davon haben
Eine Softwareentscheidung, die Sie begründen können – intern wie extern. Ein Prozess, der das Haus mitnimmt statt zu spalten. Und die Sicherheit, dass die wichtigen Fragen gestellt wurden, bevor der Vertrag unterschrieben wird.
Wie das konkret aussieht
Je nach Situation und Umfang arbeiten wir in einem klar abgegrenzten Paket zusammen. Typischer Ablauf:
Phase 1 – Anforderungen klären (1–2 Wochen): Workshops mit den relevanten Beteiligten, strukturierte Aufnahme von Muss- und Kann-Kriterien, Priorisierung.
Phase 2 – Markt sondieren und bewerten (2–4 Wochen): Longlist erstellen, Shortlist begründen, Bewertungsmatrix entwickeln, Anbieter vergleichen.
Phase 3 – Entscheidung vorbereiten (1–2 Wochen): Demos begleiten, Anbieterfragen formulieren, Entscheidungsvorlage erstellen.
Die Phasen können einzeln oder als Gesamtpaket beauftragt werden. Preise auf Anfrage – abhängig von Umfang, Anzahl der Beteiligten und Komplexität der Anforderungen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ich habe für einen großen öffentlichen Auftraggeber eine strukturierte Evaluation von über 19 Dokumentenmanagementsystemen durchgeführt – mit mehr als 75 definierten Anforderungskriterien, darunter spezifische Compliance-Anforderungen für kritische Infrastruktur. Das Ergebnis war keine Empfehlung von der Stange, sondern eine begründete Entscheidungsgrundlage, die den spezifischen regulatorischen und organisatorischen Kontext des Hauses widerspiegelte.
Nächster Schritt
Wenn Sie vor einer Softwareentscheidung stehen und das Gefühl haben, dass der Prozess dafür noch nicht steht – sprechen Sie mich an.