Andreas Rieder – IT-Berater für komplexe Softwarelandschaften

Andreas Rieder – IT-Consultant für Softwarearchitektur und Projektmanagement, Bochum

Ich bin kein Berater, der mit glänzenden Folien und großen Versprechungen in Projekte einsteigt.

Ich bin jemand, der genau hinschaut – seit über zwei Jahrzehnten in der IT-Beratung. Der unbequeme Dinge benennt, wenn er sie sieht. Und dem ein Projekt erst dann keine Ruhe lässt, wenn das Ergebnis wirklich trägt – nicht wenn die letzte Rechnung geschrieben ist.

Wie ich arbeite

Viele Berater vermitteln schnell das Gefühl, dass sich alles lösen lässt. Ich tue das nicht.

Wenn ich in eine Situation schaue, benenne ich, was ich wahrnehme – auch wenn es kompliziert klingt. Anfangs ist das vielleicht etwas mühsamer als erwartet. Dafür werden Sie später weniger enttäuscht sein.

Was ich in komplexen Projekten immer wieder erlebe: Die eigentlichen Probleme liegen selten da, wo man zuerst hinschaut. Deshalb zerlege ich schwierige Situationen sorgfältig in ihre Bestandteile – und komme immer wieder auf das Gesamtbild zurück. Was wirklich wichtig ist, verfolge ich konsequent, auch wenn der Aufwand dafür zunächst ungewohnt erscheint.

Ich bin nicht fertig, wenn die Stunden abgerechnet sind. Ich bin fertig, wenn das Ergebnis stimmt.

Was mir wichtig ist

Ehrlichkeit vor Komfort. Ich sage, was ich wahrnehme – auch wenn es gerade nicht das ist, was man hören möchte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass offene Worte langfristig mehr wert sind als angenehme Antworten.

Sorgfalt vor Geschwindigkeit. Gute Entscheidungen brauchen Klarheit, keine Eile. Ich nehme mir die Zeit, die es braucht, um Situationen wirklich zu verstehen – und spare damit später die Zeit, die sonst in Korrekturen und Nacharbeiten fließt.

Transparenz als Voraussetzung. Nur was klar benannt ist, kann gelöst werden. Ich spreche aus, was ich sehe – offen, direkt, ohne Umwege.

Austausch auf Augenhöhe. Ich arbeite partnerschaftlich. Nicht als Dienstleister, der liefert, was bestellt wurde, sondern als jemand, der mitdenkt, mitsteuert und Verantwortung übernimmt.

Mein Weg

Ich bin nicht weit von Bochum aufgewachsen und lebe seit vielen Jahren hier. Ich habe an der Ruhr-Universität Elektrotechnik und Mathematik studiert – und wurde früh vom aufkommenden Internet fasziniert.

Als HTML und das Web in den späten 1990ern Fahrt aufnahmen, arbeitete ich mich eigenständig ein und kam so zur SAP AG nach Walldorf. Dort war ich für das unternehmensweite Intranet tätig und begleitete auch ein mehrwöchiges Projekt in den USA. Es war mein erster Einblick, wie Informationsstrukturen in großen Organisationen funktionieren – und dysfunktionieren.

Es folgten Jahre als Softwareentwickler in verschiedenen Projekten und dann eine prägende Zeit als Solution Consultant bei eGain, einem internationalen Anbieter für Kundenservice-Software – mit regelmäßigem Austausch mit der britischen Niederlassung. Dort habe ich gelernt, wie man Kundenanforderungen wirklich aufnimmt, in Lösungskonzepte überführt und komplexe Implementierungen durch viele beteiligte Teams hindurch zum Abschluss bringt.

Seit 2018 arbeite ich kontinuierlich für einen der größten Sozialversicherungsträger Deutschlands. In dieser Zeit habe ich unter anderem:

  • eine hochverfügbare Apache-Infrastruktur für kritische Anwendungen aufgebaut und betrieben,
  • die unternehmensweite Einführung von Jira, Confluence und Bitbucket für rund 2.000 Nutzerinnen und Nutzer maßgeblich mitgestaltet – von der Architektur und Administration bis zur Datenmigration aus Altsystemen,
  • und zuletzt eine komplexe Migration der PKI-Infrastruktur gesteuert, die die revisionssichere Langzeitarchivierung kritischer Dokumente sicherstellt.

Parallel habe ich für ein kommunales Versorgungsunternehmen ein strukturiertes DMS-Auswahlverfahren verantwortet: Anforderungserhebung über mehrere Fachabteilungen hinweg, Marktanalyse, Anforderungskatalog, Herstellerbewertung – und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Projektleitung.

Zur Person

Ich lebe in Bochum – seit vielen Jahren, mit meinen zwei Kindern und einer echten Verbundenheit zur Region. Was mich antreibt, ist nicht die Projektstunde, sondern das Ergebnis: dass etwas wirklich besser geworden ist.

Meine Kunden schätzen an mir insbesondere meine Zuverlässigkeit, mein empathisches Wesen und meine Fähigkeit, Projekte erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

In meiner Freizeit bin ich am liebsten draußen – beim Joggen, Radfahren oder in den Bergen. Eine Alpenüberquerung gehört zu den Dingen, die ich nicht vergesse. Im lokalen Fußballverein bin ich seit Jahren aktiv engagiert.

Lassen Sie uns sprechen

Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Projekt die Richtung verloren hat – oder wenn Sie vor einer Entscheidung stehen, deren Tragweite noch nicht ganz klar ist – dann ist ein offenes Gespräch oft der erste sinnvolle Schritt.

Kein Pitch. Keine Präsentation. Nur ein ehrliches Gespräch über Ihre Situation.

30 Minuten, per Videocall oder Telefon, ohne Verpflichtung

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