Wie ich KI-Tools bei der Erstellung meiner Texte einsetze

Ich nutze bei meinen Texten grundsätzlich KI-Unterstützung. Das gilt für alle öffentlichen Texte auf dieser Website, in meinem Blog und auf sozialen Medien. Auf dieser Seite beschreibe ich, wie ich dabei vorgehe – und wo die Grenzen liegen.

Warum ich das offenlege

KI-gestützte Texterstellung ist heute Alltag. Ich halte es für selbstverständlich, damit offen umzugehen – zumal der bewusste, methodische Einsatz von KI-Tools ein Arbeitsstil ist, den ich auch in meinen Projekten vertrete: Werkzeuge nutzen, aber die Verantwortung für das Ergebnis behalten.

Welche Tools ich nutze

Ich arbeite derzeit vorrangig mit mehreren großen Sprachmodellen parallel, unter anderem ChatGPT, Claude, Gemini und Mistral. Welche Tools ich konkret einsetze, variiert – ich probiere regelmäßig neue Werkzeuge und Funktionen aus und passe meinen Werkzeugkasten an. Entscheidend ist für mich nicht das einzelne Tool, sondern die Arbeitsweise.

Mein Vorgehen in fünf Schritten

1. Die Idee kommt von mir. Am Anfang steht immer eine eigene Überlegung: eine Erfahrung aus der Projektpraxis, eine strategische Frage, eine Beobachtung aus meiner Arbeit. Kein Text auf dieser Website beginnt mit der Aufforderung „Schreib mir einen Artikel über X“.

2. Dialog statt Auftrag. Ich beginne die Arbeit mit einem KI-Tool häufig damit, dass ich mein Anliegen beschreibe und das Tool bitte, mir zunächst Fragen zu stellen. Bei Blogartikeln nutze ich gern ein Interview-Format: Die KI stellt eine Frage, ich antworte, dann folgt die nächste. So entsteht der Inhalt aus meinen Antworten – die KI hilft mir, ihn herauszuarbeiten.

3. Mehrere Tools, gleiche Frage. Wichtige Fragen stelle ich bewusst in gleicher Form mehreren KI-Tools und vergleiche die Ergebnisse. Manchmal lasse ich ein Tool das Ergebnis eines anderen kommentieren. Das schärft die Aussagen und macht sichtbar, wo Modelle spekulieren statt wissen.

4. Die KI formuliert, strukturiert, strafft. Beim eigentlichen Schreiben helfen mir die Tools, Gedanken in eine konsistente Form zu bringen: Texte formulieren, strukturieren, kürzen oder ergänzen – mit Blick auf die Leserinnen und Leser, für die ich schreibe.

5. Die Verantwortung bleibt bei mir. Fachliche Aussagen überprüfe ich durch eigene Recherche. Ich prüfe bestmöglich, dass keine Inhalte erfunden sind – keine ausgedachten Projekterfahrungen, keine erfundenen Referenzen, keine Zahlen ohne Grundlage. Und ich veröffentliche einen Text erst, wenn ich ein inneres „Ja“ dazu finde: Würde ich das so unterschreiben? Wenn nicht, wird weiter überarbeitet.

Was die KI bei mir nicht macht

Die KI-Tools treffen keine fachlichen Bewertungen an meiner Stelle, erfinden keine Erfahrungen und ersetzen nicht meine Einschätzung. Die Inhalte, Positionen und Empfehlungen auf dieser Website stammen aus über 20 Jahren Projektpraxis – die KI hilft mir, sie verständlich aufzuschreiben.


Stand: Juli 2026. Da sich die Werkzeuge schnell weiterentwickeln, aktualisiere ich diese Seite bei Bedarf.

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